Gruppenzwang

JudasPriest Firepower smallBereits die Nachricht darüber, dass Produzent Tom Allom an der neuen JUDAS PRIEST-Platte beteiligt ist, ließ so manchen Fan mit den Ohren schlackern. Nicht ohne Grund wie sich zeigt, denn JUDAS PRIEST haben mit "Firepower" geschafft, ihrer Karriere einen weiteren Klassiker hinzuzufügen. Und das kann ich gänzlich ohne rosa Fan-Brille behaupten.

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Pfaelzer antwortete auf das Thema: #22566 1 Monat 2 Wochen her
Nach dreizehn Jahren und zwei Ausfällen, wie man sie seit dem Debüt nicht mehr hatte is the PRIEST back! Schneller Einstieg, dann steigt der Hymnenfaktor, in der Mitte hätte man vielleicht "Children Of The Sun" und "Flamethrower" weglassen können, dazwischen präsentiert sich "Rising from Ruins" geradezu mäjestätisch! Gegen Ende nimmt die Sache richtig Fahrt auf, "Spectre" und "Traitor´s Gate" sind ultrafiese Riffmonster und dann rockt "No Surrender" alles weg. Ein Bastard aus "Breaking The Law" und "Love Bites" im "Turbo"-Ambiente, das MUSS live gebracht werden!
Kann mich Maik nur anschliessen, wenn das das Ende ist, ist es ein Ende, an das man sich erinnern wird!
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Jochen antwortete auf das Thema: #22562 1 Monat 2 Wochen her
Ja, ich bin auch echt begeistert als So-Gar-Nicht-Priest-Fan, dass die alten Herren hier noch so ein Album raushauen. Absolut nicht langweilig oder eintönig, druckvoll, aber nicht zu modern in Szene gesetzt, und ein angenehm hörbarer Halford. Hätte ich echt nicht erwartet. Die allgemeine Meinung bestätigt das zum Glück.
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Maik antwortete auf das Thema: #22554 1 Monat 2 Wochen her
Wenn man mal ehrlich ist dann hat "Firepower" genau einen einzigen Schwachpunkt und das ist das ist das arg trashige Coverartwork.

Ansonsten muss man dieses Album erst einmal einige Wochen wieder und wieder auf sich wirken lassen, um zu erkennen und zu verstehen, was für einen Meilenstein die Band hier in ihrer Diskografie erschaffen hat. Wäre dieses zu 100% in sich stimmige und top-produzierte (Andy Sneap sei Dank) Album Ende der Siebziger oder Anfang der Achtziger erschienen, dann würde es heute auf einer Stufe mit "British Steel", "Defenders Of The Faith" oder "Painkiller" stehen. Und das finde ich wirklich beeindruckend. Ich finde es gibt nur ganz wenige PRIEST Album, die einerseits über so eine hohe Hitdichte verfügen ("Lightning Strike", "Never The Heroes", "No Surrender") und andererseits aber auch gleichzeitig großartige Power Nummern haben ("Firepower", "Traitors Gate") sowie emotional-episches Material ("Children Of The Sun", "Sea Of Red"). Hier passt echt so ziemlich alles und jetzt bin ich noch nicht einmal ein riesen PRIEST Fan.

Sollte "Sea Of Red" die letzte Nummer sein, die PRIEST auf einem Studioalbum veröffentlicht haben, dann wäre das ein perfekter Abschluss!

saxon thunderbolt200nb mehrfachwertungDie Maschine läuft unaufhaltsam weiter, ohne auch nur einen Augenblick ins Stottern zu kommen. Pausen wie sie andere Künstler einlegen, kennt die NWOBHM-Legende nicht, sie liefern regelmäßig ab, nur der Umfang des Tourplans bestimmt die Pausen zwischen den einzelnen Releases. Dabei sind sie nach dem Ende ihrer Kumpels von MOTÖRHEAD vielleicht noch relevanter als zuvor, weil die Truppe als eine der letzten die Fahne des unbeugsamen Metal hochhält. Wie nur wenige haben SAXON stets an ihrer Idee festgehalten, nur einmal sind sie ganz kurz den kommerziellen Überlegungen verfallen. Seit mehr als zwanzig Jahren ist das Line-Up bis auf gesundheitliche Auszeiten von Drummer Nigel Glockler stabil. Als ich genau zu jener Zeit anfing, mich für die Band zu interessieren, erschienen mir neun Studiodreher schon viel, nun sind wir einfach so beim zweiundzwanzigsten angekommen. Bei so viel Kontinuität kann man auch bei "Thunderbolt" wenig falsch machen.

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Magnum LostOnTheRoadToEternity 200x200nb mehrfachwertung

Mit „Lost On The Road To Eternity“ legen die mittlerweile schon zur Legende avancierten Briten von MAGNUM ihr nunmehr 20. Studioalbum vor – das ist schon eine Hausnummer, ebenso die Tatsache, dass Stimmlegende Bob Catley und Gitarrist Tony Clarkin mit wechselnder Unterstützung seit über 40 Jahren schon durch die Musikwelt ziehen und somit unbestritten zum Hochadel im Melodic Rock zählen. Also, was kann denn nun das neue Album erreichen?

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Machine Head Catharsis 200nb mehrfachwertungKaum zu glauben, dass die letzte Platte der Neo-Thrasher MACHINE HEAD "Bloodstone & Diamonds" schon fast vier Jahre zurückliegt. Nun folgt mit "Catharsis" ein etwas unerwartetes Werk, das nicht jedem Fan zusagen wird.

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Maik antwortete auf das Thema: #22437 2 Monate 3 Wochen her
Mutig sein, neue Wege gehen und so weiter ist ja durchaus eine gute Sache und das ist auch der Teil, den ich an diesem Album ok finde. Mutig sein sollte aber nie Selbstzweck sein, sondern entscheidend ist ja immer noch, was am Ende bei raus kommt und da fehlt hier schon ziemlich der verbindende Faden und zu lang ist die Scheibe auch geraten. Diesen progressiven Thrash Metal Ansatz von Unto The Locust und Through The Ashes Of Empires fand ich da deutlich besser...auch Bloodstone & Diamonds war mir vor ein paar Jahren schon wieder unnötig aufgebläht und kompliziert.

Interessant wird zu beobachten sein, ob Robb diesen Weg weiter gehen wird oder ob's beim nächsten Mal dann ein 40 minütiges voll auf die Fresse Album geben wird.
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Pfaelzer antwortete auf das Thema: #22435 2 Monate 3 Wochen her
Ich bin ja irgendwie froh um die Kritik an der Band, die stand für mich immer im Schatten von SEPULTURA oder PANTERA, plötzlich galten die ja fast als unfehlbar. Beruhigend, dass Robb Flynn auch nur ein Mensch ist!
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Pascal antwortete auf das Thema: #22431 2 Monate 4 Wochen her
Das ist genau das Ding, einen Gefallen hat sich die Band hiermit sicherlich nicht getan.
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Jochen antwortete auf das Thema: #22398 3 Monate 1 Woche her
MACHINE HEAD sind für mich weiterhin eine großartige musikalische Truppe, die sich auch mal trauen darf, vom Tellerrand zu springen. Das Ergebnis auf "Catharsis" mag Geschmackssache sein, das Experiment ist allerdings sehr gewagt. Und Mr. Flynn hat sich damit auch nicht unbedingt einen Gefallen getan, denn so manches klingt da widersprüchlich und seltsam. Dennoch ein objektiv gesehen gutes Album meiner Meinung nach.

annihilator forthedemented 200nb mehrfachwertungJeff Waters könnte man wohl glatt als einen der stursten Kerle im Metal überhaupt bezeichnen. Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass der Kanadier seine Band trotz aller Widrigkeiten seit nunmehr 33 Jahren am Leben hält. Wobei die einzige Konstante bei ANNIHILATOR in all den Jahren der Gitarrist und Sänger selbst war. Ansonsten sah man in der Geschichte der Gruppe sehr viele Musiker kommen und gehen.

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